Socks needlebinding
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Bestellungen bei Porta-patet können komibiniert werden mit Bestellungen bei Cor-magis Mehr zu den Materialien bei historischer Darstellung und den Techniken des Brettchenwebens und Nadelbindens finden Sie in den FAQ Socks needlebinding - Porta-patetEven reenactors do not like cold feet. These socks are needlebound from very thick carpet wool and are also very comfortable to wear with wooden shoes. The hoops give a individual look.
Size/Dimensions/Weight
size 39
Materials utilised
100 % wool
Production method
historical needlebinding
Terms and Conditions
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Returns/Cancellations
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Shop FAQ
Nadelbinden
Anders als beim Stricken oder Häkeln wird beim Nadelbinden nicht mit einem Endlosfaden vom Knäuel gearbeitet, sondern mit einem mehr oder wenigen kurzen Stück Garn, das dann mit Hilfe einer Nadel aus Horn oder Holz zu einzelnen Knoten (Stichen) geschlungen wird. Dabei gibt es mehrere verschiedene Sticharten. Ist der Faden zu ende, wird ein neues Stück angefilzt. Aus diesem Grunde sollte bei nadelgebundenen Arbeiten das Garn aus Wolle sein, oder zumindest einen hohen Wollanteil haben. Historisch wurden vor allem Socken, Mützen, Handschuhe oder Milchsiebe genadelt. Brettchenweben Funde aus Deutschland, Dänemark, Spanien, Schweden, Griechenland und Polen weisen darauf hin, dass Brettchenweberei bereits seit mehr als 2500 bekannt ist
Beim Weben von Borten mit Brettchen, werden die Kettfäden der Borte durch Löcher in Brettchen gezogen, wobei die Brettchen normalerweise 4, manchmal auch 6 Löcher haben. Steht diese Kette dann unter Spannung, ergibt sich ein Webfach. Nach jedem Schuss werden die Brettchen um eine Vierteldrehung weitergedreht und das Band entsteht. Die Schussfäden in einem Brettchen verzwirnen sich dabei zu einer festen Kordel, die von dem Schussfaden zusammengehalten wird.
An erhaltenen Gewändern sieht man oft Borten, die direkt angewebt wurden. Dabei wurde der Schussfaden so lang gelassen, dass er anschließend als Kettfaden für das Weben des eigentlichen Stoffes diente. Die meisten Reenactors heute nähen die Borten jedoch auf, da es für kaum jemanden darstellbar ist, den Stoff für seine Gewandung selbst zu weben. Brettchengewebte Borten sind extrem stabil und reißfest. Sie zieren und schützen Säume an Ärmeln und Hals oder auch den Saum von Röcken oder Tuniken. Bewährt haben sie sich auch als Riemen für Kiepen oder Taschen. Modern kombiniert ergibt eine Brettchenborte einen aparten Gürtel und es gibt Leute, die ihren vierbeinigen Lieblingen eine besondere Hundeleine oder ein ungewöhnliches Zaumzeug aus Borte gönnen. Materialien Im Europa nördlich der Alpen wurde sehr lange Zeit Kleidung vorrangig aus Wolle und Leinen hergestellt. Leinen wurde dabei überwiegend für Untergewänder verwendet, während Wolle eher zur Herstellung von Übergewändern diente. Seide und Baumwolle waren zwar nicht unbekannt, kamen aber sehr selten zum Einsatz. Seide musste von weit her importiert werden und war nur etwas für die Superreichen. Zu Baumwolle gibt es nahezu keine Belege, so dass davon ausgegangen werden muss, dass diese hierzulande nicht für Kleidung verwendet wurde. Leinen liegt im archäologischen Fund meist ungefärbt vor. Gebleichtes Leinen galt als Statussymbol – je weißer desto besser. Wolle dagegen wurde gefärbt, wann immer der Träger es sich leisten konnte. Verwendet wurden dafür verschiedene Pflanzen, die zum Teil extra angebaut wurden. Bei Wollkleidung galt möglichst bunte Kleidung als Statussymbol, denn der Aufwand beim Färben ist hoch und daher teuer. |
Seller:
Porta-patet |
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Tags:
needle binding, naalbinding, medieval, Reenactment, living history, LARP, Viking, Rus, wool
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